Die Gewinner 2019

Das Motto des 2. Förderpreises 2019 lautete "Selfmade - Aus eigener Herstellung". Rund 60 Schulfördervereine aus Baden-Württemberg schickten ihre Bewerbungen ein - fünf der Projekte wurden mit insgesamt 12.000 Euro ausgezeichnet.

Im Rahmen einer Abendveranstaltung im Hospitalhof Stuttgart am 17. Juli 2019 wurden die fünf Gewinner-Vereine gekürt. Mit dabei war Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann, die das Engagement der Ehrenamtlichen lobte.

Dies sind die fünf Gewinner:

Der erste Platz des Förderpreises mit 5.000 Euro Preisgeld ging an den Förderverein der Paul-Aldinger-Schule in Steinheim-Kleinbottwar. Der Verein unterstützt das Projekt des schuleigenen Weinbergs, den die Schülerinnen und Schüler des Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) eigenständig bestellen. Die Jugendlichen lernen hier den Gebrauch von Werkzeugen, den Umgang mit Maschinen sowie Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen. Der Förderverein finanziert die Ausstattung und ist Eigentümer des Weinbergs. Mehr dazu.

Über 3.000 Euro Preisgeld konnte sich der Förderverein der Grundschule Täferrot freuen, der einzigen staatlichen Schule mit einem Schulbauernhof. Dort produzieren die Kinder gemeinsam mit den Lehrkräften sowie weiteren Akteuren aus der Region verschiedene landwirtschaftliche Produkte, u.a. Apfelsaft. Der Förderverein kümmert sich um die Anschaffung der notwendigen Bestandteile und Gerätschaften und übernimmt die Pflege der Tiere in der schulfreien Zeit. Mehr dazu.

Den dritten Platz, der mit 2.000 Euro dotiert ist, belegte der Verein Impulse e.V. von der Abt-Bessel-Realschule Buchen mit der Schülerfirma „Namaste Nepal sAG“. In Zusammenarbeit mit dem Verein importiert die Schülerfirma fair gehandelten Kaffee aus Nepal, röstet diesen in der Region und vertreibt ihn schließlich über Partner. Mit dem Gewinn wird der Wiederaufbau von Schulen im nepalesischen Gati finanziert, das von dem Erdbeben 2015 schwer getroffen wurde. Mehr dazu.

Ein Preisgeld von 1.000 Euro ging an den Schulförderverein des Schulzentrums Buhren in Balingen. Die Schülerfirma „KrimsKrams“, die von Mitgliedern des Fördervereins geleitet wird, stellt u.a. Konfitüren, Öle, Kräutersalze und Brotbackmischungen her und unterstützt mit dem Erlös Schulprojekte wie das soziale Mittagessen, die Fahrradwerkstatt oder die Schulsozialarbeit. Mehr dazu.

Ebenfalls 1.000 Euro erhielt der Förderverein der Schillerschule Bissingen mit dem Projekt des Färbergartens. Dieser wird an der Schule in Kooperation mit der Kunstschule Labyrinth betrieben und bringt den Kindern Nachhaltigkeit und Ökologie näher. Die Grundschülerinnen und -schüler pflegen den Schulgarten und stellen aus den einzelnen Pflanzen Farben her, mit denen sie wiederum künstlerische Arbeiten anfertigen. Mehr dazu.