Die Satzung

Die Satzung stellt das Regelwerk jedes Vereins dar. Als solches empfiehlt es sich die Satzung schlank zu halten, denn so lassen sich häufige und aufwendige Satzungsänderungen vermeiden. Trotzdem gibt es einige Dinge, die in die Satzung eines Schulfördervereins gehören. Zu den sogenannten Mindestanforderungen nach § 57 BGB gehören der Vereinszweck, Name und Sitz des Schulfördervereins sowie die Angabe, dass der Verein in das Vereinsregister eingetragen werden soll.

Achten Sie bitte bei der Namensfindung darauf, dass sich der Name Ihres Schulfördervereins von anderen eingetragenen Vereinen in Ihrer Gemeinde oder in ihrem Ort deutlich unterscheidet!

Für die Eintragung ins Vereinsregister sind ferner folgende Bestimmungen erforderlich:

  • über den Eintritt und Austritt der Mitglieder
  • darüber, ob und welche Beiträge von den Mitgliedern zu leisten sind
  • über die Bildung des Vorstandes
  • über die Form der Berufung der Mitgliederversammlung
  • über die Form der Beurkundung der Versammlungsbeschlüsse
  • den Tag der Errichtung der Satzung

Jede Vereinssatzung sollte die Einmaligkeit der Bedürfnisse und Ziele des zu gründenden Vereins widerspiegeln. Wir empfehlen Ihnen daher die im Netz häufig zu findenden Mustersatzungen nur als erste Orientierungshilfe zu nutzen.

Wir empfehlen Ihnen, nutzen Sie die Möglichkeit, eine Voranfrage zu Ihrem Satzungsentwurf beim zuständigen Vereinsregister hinsichtlich möglicher inhaltlicher Mängel nach den BGB-Vorschriften und eine Voranfrage beim zuständigen Finanzamt hinsichtlich der Einhaltung der steuerlichen Richtlinien zur Gemeinnützigkeit Ihres Schulfördervereins zu stellen.